
"Fliegen" von Carlos Sampaio Foto: Gero Michalke
Der neue Abend der Kompanie Tanzmoto unter der Leitung des Choreografen Mohan C. Thomas vereint fünf Choreografien von unterschiedlichen Tänzern und Choreografen begleitet von Live-Musik. Die einzelnen „Stationen“ markieren eine bestechende Bestandsaufnahme zeitgenössischen Tanzes. Mit dem rastlosen
-„Zeit rennt“ von Royston Maldoom („Rhythm is it!“) neben dem dramatischen und preisgekrönten
-„Fliegen“ von Carlos Sampaio,
dem sehnsüchtigen Solo
-„Estaciones“ von Maria Lucia Agón Ramirez,
dem humorvollen
-„Kaschemme“ von Norbert Steinwarz und seinem eigenen, vom Yoga beeinflussten Duett
-„Essence“ führt Mohan C. Thomas verschiedenste Stimmungen an diesem Abend zusammen.
Eine Koproduktion von TANZMOTO e.V. und Ringlokschuppen.
Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kulturbüro Essen.
Premiere: Freitag, 13.03. und Samstag, 14.03.2009, 20:00 Uhr
Weitere Infos und Bilder unter dem folgenden Links!
Tanzmoto im Ringlokschuppen (Fotostrecke auf derwesten)
Hier geht´s Tanzmoto Galerie
Trailer "Stationen" - 5 Choreographies Free Download - Click here! Check out the performance dates of "Stationen" 2009 !Tanzabend „Stationen“ - Pressespiegell
Kritik über Stationen in der NRZweitere Kritiken:
„Zeit rennt!“ (Duett) + 1 Live- Musiker„Ein klassischer Klarinettist spielt ein Solo von Igor Strawinsky. Zu den beschaulichen Tönen betritt ein Paar in Businessanzügen die Szenerie. Es scheint in Eile zu sein. Pausenlos schauen die beiden auf die Uhr. Ohne Ziel irren sie umher, bis die weibliche Protagonistin den Musiker entdeckt und ihn auffordert, die B-Klarinette gegen die A-Klarinette zu tauschen. Dieser kommt dem Wunsch nach und entlockt dem neuen Instrument schnelle Tonfolgen – die viel besser zu der rastlosen Suche der Tänzer passen. Sie steigern ihr Tempo, mehr und mehr gerät die Performance zu einer Metapher für unsere schnelllebige Welt, in der es keinen Raum für Besinnung und Ruhe gibt. „Zeit rennt“ heißt die Choreographie von Royston Maldoom, der sich mit dem spektakulären Projekt „Rhythm Is It“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle einen Namen machte. Maria Lucia Agon Ramirez und Mohan C. Thomas haben den Tanz ausgesucht, um damit beeindruckend den Abend einzuleiten, der unterschiedliche Facetten des Tanztheaters zusammenfasst“.
Neue Osnabrücker Zeitung
„Estaciones „ (Solo)„So setzt die Kolumbianerin Ramirez das Thema „Heimat“ mit einem Solotanz um, der den Titel „Estaciones“ trägt. In wenigen „Stationen“ zeigt sie wunderbar Gefühle, die den Menschen fernab der Heimat überkommen: Wehmut, Heimweh, Sehnsucht und Verzweiflung, aber auch Hoffnung und Freude.“ Neue Osnabrücker Zeitung
„Essence“ (Duett)„Gekrönt wird der Auftritt der beiden Folkwangabsolventen, die sich den Namen „Tanzmoto“ gaben, von einer selbst entwickelten Choreographie mit dem Titel „Essence“. Das Duo basiert auf der Beschäftigung mit Yoga als Form der Meditation und Bewegung, die in Sri Lanka, der Heimat Thomas’, weiter verbreitet ist als in unseren Breiten. Großartig, wie die beiden einen nahtlosen Übergang von Yoga-Übungen zu modernen Tanzfiguren herstellen.“
Neue Osnabrücker Zeitung
„Fliegen“ (Trio)„Mit „Fliegen von Carlos Sampaio kam das Tanztheater noch zu seinem Recht: Noch eben saß eine Frau mit zwei Männern an einem Tisch bei Kerzenschein. Die Fliegen, angelockt vom warmen Licht, wurden lästig. Der anfangs laue Sommerabend wurde schnell dramatisch, ein Spiel um Leben und Tod.“ Werdener Nachrichten
„Kaschemme“ (Quintett) + 2 Live-Musiker„Amüsant ist das Tanzstück „Kaschemme“ von Norbert Steinwarz. Der lässt die Frauen gegen die Männer antreten. Und da schneidet das starke Geschlecht manchmal schlecht ab. Eine Invasion ruckelnder, zuckender Weiber macht sich an die drei Herren heran. Anzüglichkeiten jede Menge. Und das ganze spielt sich an und auf der Theke ab. Glänzend dargestellt und feurig getanzt (…) Neue Ruhr Zeitung